31. Januar 2026
Die FLVW Hallenmeisterschaften II und III in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund zählen zu den zentralen Veranstaltungen im westfälischen Leichtathletik-Kalender. Ausgetragen wurden die Wettbewerbe für die Altersklassen ab U16 bis zur Hauptklasse.
Fünf Athletinnen der LG Wittgenstein nutzten die hervorragend organisierten Wettkampfstunden in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle für starke Leistungen und wertvolle Erfahrungen.
In der Altersklasse W14 überzeugte Anina Boshof (Stammverein TV Laasphe) im Kugelstoßen mit der 3-kg-Kugel. Mit einer Weite von 9,44 Metern belegte sie einen guten 7. Platz und ließ dabei fünf Konkurrentinnen hinter sich. Ihr Auftritt zeigte deutlich, dass in ihr noch weiteres Leistungspotenzial steckt.
Für Sally Flender (W15, Stammverein TuS Erndtebrück) war es der erste Start bei westfälischen Meisterschaften. Sie erreichte im Kugelstoßen mit der 3-kg-Kugel eine starke Weite von 9,28 Metern und wurde bei der offiziellen Siegerehrung mit der Urkunde für den 8. Platz ausgezeichnet.
In der Altersklasse WU18 konnte Hanna Knebel (TuS Erndtebrück) im 60-Meter-Hürdensprint ihre Leistung im Vergleich zum Wettkampf in Stadtallendorf deutlich steigern. Trainerin Katja Marburger zeigte sich zufrieden: „An solchen Läufen kann man wachsen.“
1. Februar 2026
Hanna Knebel gelang im Kugelstoßen genau der Wettkampf, den man sich bei wichtigen Meisterschaften wünscht. Mit einer Bestleistung von 10,70 Metern angereist, zählte die Mehrkämpferin zu den zwölf Athletinnen, die der FLVW im Vorfeld für diesen Wettbewerb zugelassen hatte. Hanna Knebel durfte alle sechs Versuche absolvieren und bestätigte ihre gute Form eindrucksvoll: Mit 10,71 Metern steigerte sie ihre persönliche Bestleistung noch einmal und belegte einen starken 6. Platz in der Ergebnisliste.
Ebenfalls im Kugelstoßen der WU18 mit der 3-kg-Kugel am Start war Milena Schaar (TuS Erndtebrück). Ihre bisherige Bestleistung lag bei 10,34 Metern. Das erste Ziel war das Erreichen des Endkampfs, der den besten acht Athletinnen drei zusätzliche Versuche ermöglicht.Bereits im ersten Versuch gelang Milena Schaar ein technisch sauberer Stoß. Mit 10,27 Metern sicherte sie sich den 8. Platz und damit den Einzug in den Endkampf. Die Freude war entsprechend groß, denn sowohl das gesteckte Ziel als auch technisch überzeugende Stöße nahe an der Bestleistung konnten umgesetzt werden.
Trainer Jens Marburger zog ein positives Fazit:
„Hanna und Milena konnten einen starken Kugelstoßwettkampf abrufen. Die Kombination aus Schnellkraft, Technik und Koordination hat heute sehr gut zusammengepasst. In diesem starken Teilnehmerfeld
waren beide konkurrenzfähig.“
Auch die Trainer der LG Wittgenstein zeigten sich zufrieden, dass die Leistungen ihrer Athletinnen vom FLVW (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen) anerkannt wurden. So waren beispielsweise im Hochsprung 27 Athletinnen gemeldet, von denen lediglich zwölf zum Wettkampf zugelassen wurden.
Für Lucie Ermert (W14, TV Laasphe) bedeutete dies den ersten Start bei FLVW-Meisterschaften im Hochsprung. Die Athletin der LG Wittgenstein überquerte die Latte bei 1,44 Metern und belegte einen guten 9. Platz. Dabei sammelte sie wichtige Eindrücke und Erfahrungen in der Leichtathletikhalle – ihre ersten Hochsprungerlebnisse auf westfälischer Ebene.
